Die Kunst Bier zu brauen, hat in Villach seit langem Tradition.
In der Villacher Brauerei wird bereits seit Jahren Kärntens beliebtester Durstlöscher auf höchstem Niveau gebraut.
Bereits im Mittelalter brauten die Villacher ihr Steinbier selbst. Das Steinbier war schon damals Volksgetränk Nummer 1 und in jeder Munde. In so genannten Steinbierbrauereien wurde Bier mit glühenden Steinen gesotten, eine Brautradition, welche nur die Skandinavier und die Kärntner pflegten.

1738 bis 1807
Die Geschichte der Villacher Brauerei reicht bis in das Jahr 1738 zurück, in dem die Brauerei erstmals unter der Führung von dem Villacher Jakob Fischer urkundlich erwähnt wurde. Am 30. Januar 1807 verließen bereits die ersten spitzkonischen 25 und 50 Liter Fässer die Brauerei. Parallel führte Fischer den Gasthof zum Schiestlwirt in der Bahnhofstraße, den heutigen Villacher Brauhof.
1858
Den nächsten Meilenstein in der Geschichte der Villacher Brauerei legte der Unternehmer Johann Fischer, der im Jahre 1858 die Steinbierbrauerei in eine Kesselbierbrauerei umbaute. Dieses Jahr gilt als das Geburtsjahr der Villacher Brauerei.

In den folgenden Jahren konnte die Villacher Brauerei jährlich Spitzenumsätze erwirtschaften. Um die Nachfrage bewältigen zu können, wurden Investitionen erforderlich. So wurden ein neues Doppelsudwerk, geräumige Gär- und Lagerkeller mit künstlicher Kühlung und Kunsteiserzeugung sowie oberirdische Abfüllhallen erbaut. Fässer und Flaschen wurden nun automatisch gewaschen und gefüllt. Nun konnten auch Zweigniederlassungen in Triest, Krain, Istrien, Pula, Venedig, Brindisi und Ancona eröffnet werden.
1917 bis 1945
Der große Rückschlag kam mit dem Ersten Weltkrieg. Bereits 1914 verzeichnete die Brauerei nur mehr einen Ausstoß von 43.000 Hektoliter Bier im Jahr, 1918 waren es gar nur mehr 11.000. Nach dem Krieg hinderte die neue Grenzziehung und damit der Bierimportstopp der Nachbarländer eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens im alten Stil.
Dieser Umstand veranlasste den damaligen Alleineigentümer Johann Koutnik, seine Brauerei auf eine breitere Basis zu stellen. Er gründete zusammen mit der Gösser Brauerei, der Firma Gebrüder Reinighaus in Graz und anderen kleineren Brauereien die Vereinigte Kärntner Brauereien AG und besaß 50 Prozent Aktienanteile. Bereits 1929 konnten in Villach wieder über 55.000 hl Bier produziert werden.
1941 verstarb Johann Koutnik und hinterließ seiner Tochter Dorothea Grubissich den 50%igen Aktienanteil an der Vereinigte Kärntner Brauereien AG. Nach 1945 wurde die stark bombengeschädigte Brauerei modernisiert und zusätzliche Kapazitäten aufgebaut, wenn auch nach dem Krieg der Absatzmarkt durch ein Kartell limitiert und regional eingegrenzt war.
1982 bis heute
Seit dieser Zeit ist der
Erfolg der Villacher Brauerei nicht mehr zu bremsen, selbst als in den 80er Jahren das Bierkartellrecht fiel und die Brauereien berechtigt waren, ihr Bier auf dem freien Markt zu verkaufen, konnte sich die Villacher Brauerei gegen die große Konkurrenz behaupten. 1982 verstarb Dorothea Grubissich und vererbte den 50%igen Aktienanteil ihrer Enkelin
Madeleine Herberstein.
Mehrheitlich in Privatbesitz entwickelte sich das Unternehmen zu
Kärntens größter Brauerei. Von 1980 bist 1990 leitete
Vorstandsdirektor Mag. Franz Ovsenk die Villacher Brauerei und seit 1990 steht
Mag. Johann Stockbauer dem Unternehmen vor.
Vor allem die letzten 20 Jahre kann man unter der Rubrik
Erfolgsstory einordnen. 156 Millionen Euro wurden in dieser Zeit investiert, 192 Millionen Euro für Personal verwendet und 591 Millionen Euro an Getränkeerlös verbucht. Nicht zuletzt deshalb, weil in der Villacher Brauerei
Tradition, Qualität und Innovation groß geschrieben werden.
Durch die Konzentration auf den heimischen Markt Kärnten sowie Osttirol gelingt es dem
Kärntner Traditionsbetrieb sich im zunehmenden Wettbewerb erfolgreich zu behaupten und zwar durch:
 |   | Angebot kompletter Systemlösungen aus einer Hand für die Gastronomie, |
 |   | langjähriges Know-how, |
 |   | hohe Qualität der Produkte, |
 |   | ausgezeichnete Servicekompetenz und intensive Kundenbetreuung, |
 |   | hohen Lieferservice und Lieferflexibilität durch den firmeneigenen Fuhrpark und |
 |   | ein sehr gutes Image dank intensiver, langjähriger Marketingaktivitäten. |
Abgesehen von erfreulichen Ziffern darf sich die Villacher Brauerei als
Kärntens größter Sponsor verschiedenster Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich bezeichnen. Sie fördert die Gastronomie und stärkt das regionale Verständnis von Gemeinschaft und Tradition, aber auch das progressive Begehren junger Menschen. Villacher Bier ist mehr als ein gewöhnlicher Gerstensaft, Villacher Bier ist ein
Mythos.
Wie stark Villacher Bier regional verankert ist, zeigt der
Bekanntheitsgrad von 95 Prozent. Denn bei uns ist der
Kunde noch König. Und dies schätzen unsere Kunden. Verständlich, dass bei so viel persönlicher Betreuung und konsequenter Ausrichtung aller Unternehmensbereiche auf die Bedürfnisse unserer Kunden, das Villacher in den letzten Jahren seine
Nr. 1-Position in der Gastronomie trotz starker Konkurrenz ausbauen konnte.
Konsequente Markenpflege und
höchste Qualitätsstandards machen das Villacher aber nicht nur im Kernmarkt, sondern auch im
Export nach Italien und immer stärker auch im Wiener Raum und der Steiermark zu einer attraktiven Marke und einem beliebten Durstlöscher.
Stoßen Sie auf die Villacher Brauerei an, die sich durch gezielte Investitionen und kontinuierliche Technologieverbesserungen zum führenden Brauereiunternehmen in Kärnten und Osttirol entwickelt hat, und deren Produkte bis weit über die Landesgrenzen hinaus ein
Gefühl von Genuss, Geselligkeit und Lebensfreude vermitteln!
Wenn das kein Grund ist,
für einen Schluck