Hopfen - "Seele des Bieres"

Der mengenmĂ€ĂŸige Anteil des Hopfens an der Bierherstellung ist gering, dennoch gilt er als Geschmacksgebende "Seele des Bieres" und wird auch gerne als "GrĂŒnes Gold des Brauers" bezeichnet. Die zugesetzte Hopfenmenge ist abhĂ€ngig von der Art des Bieres. Die Auswahl der Hopfensorte entscheidet ĂŒber Aroma und QualitĂ€t der Bittere.

 
Der Hopfen (Humulus lupulus) ist eine mehrjĂ€hrige Kletterpflanze und zĂ€hlt zur Familie der HanfgewĂ€chse. Die Wirkstoffe des Hopfens sind so genannte Lupulin-Körner, die im unbestĂ€ubten BlĂŒtenstĂ€ngel der weiblichen Hopfenpflanze vorkommen. Die kleinen klebrigen Körner enthalten ein Sekret, das aus Hopfenöl, Bitterstoffen und Gerbstoffen besteht. Die Hopfenernte erfolgt zwischen Ende August und Mitte September. Der Hopfen wird nach der Ernte getrocknet und zu Extrakt oder Pellets weiterverarbeitet. Die Villacher Brauerei verwendet edlen Brauhopfen aus dem weltweit grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden Hopfenanbaugebiet Hallertau und dem MĂŒhlviertel nördlich der Donau.

Seele des Bieres

Der Hopfen verleiht dem Bier sein angenehmes Aroma, eine feine Bittere und verbessert auf natĂŒrlichem Wege die Haltbarkeit des Bieres. Ohne ihn wĂ€re die ebenso charakteristische wie erfrischende feinherbe Note des Bieres nicht möglich, erklĂ€rt Braumeister DĂŒregger. Den Bitterstoffen im Bier, Humulone und Lupulone genannt, wird darĂŒber hinaus eine medizinische Wirkung zugeschrieben. Viele Hopfensorten sind reich an Ă€therischen Ölen, welche auf den Organismus eine beruhigende Wirkung ausĂŒben.

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